Filed Under (Hexe Farga) by Avantalis on 27-06-2007

Farga brach nun auf in Richtung Stadttor, in Gedanken stöberte sie noch in ihrem Rucksack, der wirklich mehr als voll war. Phiolen, Seelenstein, Ausrüstung, Quellwasser.. alles halt was eine Hexe so braucht. Da stolperte sie an einem großen Haus vorbei, drinnen ward wildes Geschreie und Getöse zu hören. Goldbeträge wurden durch die Luft geschriehen, Waffen, Rüstungen, Zauberzutaten wurden genannt, das Auktionshaus von Orgrimmar stand an einem Schild. Dann sah sie auch eine junge Blutelfin die offenbar Schneiderin ward und ihre kunstvoll gearbeiteten Handwerkswaren zum Besten gab. Sie hatte auch einige wunderschöne Taschen, Dinge die eine Frau nur schwer widerstehen konnte. So ging sie auf sie zu und schaute sich ihre Prunkstücke an. Leider waren all die schönen Dinge nicht erreichbar mit ihren derzeitigen Silberlingen. Mit dem Lehrlingsgeld vom Alchimisten hatte sie gerade einmal 8 Silber in der Tasche. So fragte sie ob sie vielleicht nicht eine gebrauchte hätte, es käme nicht auf Schönheit an, der Nutzen stünde im Vordergrund.

Die junge Schneiderin mit Namen Selinè erkannte in Farga nicht gerade ihre große Chance auf Gewinn, hatte jedoch ein reines Herz und bat sie an zu warten. Sie bot an in ihrem Schneiderstübchen einmal zu schauen was sie noch finden könnte. Nach nicht allzulanger Zeit kam sie schwer beladen zurück, gleich 4 große Taschen, sowie Allerlei hübsche Dinge fand sie noch in ihrem Nähkästchen. Sie probierte diverse Stoffe an ihr aus, nahm Maß, zückte hier und da die Stecknadeln und nahm sie dann mit in ihre Schneiderstube. Die Blutelfin ward hauptberuflich Magierin, aber ebendso magisch konnte sie mit Nadel und Faden umgehen. Schon bald formten sich aus Tuchfetzen und allerlei Kleinzeug eine Weste, Gürtel, Hose, Schuhe. Erst in Anbetracht dieser schönen Kleidungsstücke und den feinen Stoffen ward Farga bewusst wie zerlumpt sie doch die ganze Zeit umher lief. Schnell zog sie die alten zerlumpten Kleider aus und genoss das wohlige Gefühl von sauberen, neuen, stabileren und wesentlich hübscheren Kleidern auf ihrer Haut. Sie betrachtete sich entzückt vor dem Spiegel: “Hinreissend, einfach nur schick, ihr versteht euer Handwerk vortrefflich Selinè”. Auf die Frage hin was es kostet, winkte die mildtätige Schneiderin nur ab. Es waren keine sonderlich wertvollen Stoffe, doch in der Hand dieser meisterlichen Schneiderin entstanden für Farga kleine Kunstwerke, soviel freundlichkeit ward sie keineswegs gewohnt. Sie hoffe in jedem Fall sich in naher Zukunft erkenntlich zeigen zu können.

Doch nun ward es Zeit, sie verabschiedete sich von Selinè und schlich sich in das nächste Gasthaus, die Nacht ward schon hereingebrochen. Am nächsten Tag eilte sie zurück zu den Klingenhügeln, wo sich ein neues Problem auftat, eine Bande aus wildschweinartigen Bestien, terrorisierte die Wanderer und Händler, eine gute Gelegenheit für Farga ihre Kräfte zu stärken. Es dauerte auch nicht lang da fand sie auch schon das Lager der Unholde, sie nutzte all ihre Talente um gehörig Angst und schrecken zu verbreiten, ja hier konnte sie ihre Talente als Hexe vollkommen ausleben. Den ganzen Tag brauchte sie um sie aus Durotar zu vertreiben. Dann als der letzte gegangen ward kehrte sie zu den Klingenhügeln zurück. Der Festungskommandant dankte ihr und lies ihre Taten nicht im Nebel der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Schon bald bekam sie eine Nachricht vom großen Hexenmeister Blutauge aus Orgrimmar das er sie sprechen möge.

In Orgrimmar, in der Schlucht der Schatten, angekommen erzählte er ihr sogleich von einem besonderen Ritual. Sie bräuche jedoch eine Zutat, die Schrifttafel der Verga, diese ihm leider abhanden kam, galt es wieder zu beschaffen. Diese in der sogenannten Knochenhöhle, östlich von Orgrimmar zu finden sei. Gesagt getan, noch in der Nacht brach sie auf und schlich sich an den Höhleneingang herran, der von der brennenden Klinge gut bewacht wurde. Jedoch nicht gut genug für Farga, bei der Wachablösung schlich sie sich herrein und erkundete im Schatten die Tiefen. Schon bald entdeckte sie eine Truhe die von einem Hexenmeister der brennenden Klinge gut bewacht wurde. Sie pfiff Chonip herbei, er solle doch mal dem Hexenmeister zeigen wie gern er ihn hätte. Chonip wurde seinem Ruf als Nervensäge gerecht, im Moment der geistigen Verwirrung des Hexers öffnete sie die Truhe und nahm den Inhalt an sich. Nun galt es schnell nach draussen zu gelangen. Sie versprühte Gift und Galle auf der Flucht aus der Höhle und wer dieser nicht erlegen war, der bekam ihren schlimmsten Schreckensschrei zu spüren und nahm reissaus.

Zurück in Orgrimmar, beim Hexenmeister Blutauge, zeigte sie voller stolz die Schriftrolle, ja es war die Schriftrolle der Verga. Er sprach ein paar Formeln und wollte mit ihr das Ritual durchführen, doch aus schlechter Erfahrung (siehe Chonip) bat sie ihn höflichst, es doch allein versuchen zu dürfen, sie würde sich gern selbst prüfen und es auch ohne Aufpasser durchführen. Blutauge ward natürlich über soviel Ehrgeiz erfreut und zeigte in Richtung des Ritualkreises. Kaum dort angekommen legte Farga, ehrgeizig und naiv wie sie in jungen Jahren noch ist, sogleich los. Es dauerte auch nicht lang, da erschien ein Dämon, oder mehr eine blaue/lilafarbene Masse. Der Dämon sprach einige Worte die Farga leider nicht verstehen konnte, also wartete sie gespannt… zwusch, kam die erste Faust geflogen, die sass mitten auf den Kopf… Farga sah Sterne, doch Chonip, nervig wie er oft war, sprang sogleich schützend vor seine Meisterin. Als Farga zu sich kam ward schon ein Kampf zwischen Chonip und dem Leerwandler-Dämonen im Gange. Chonip ward schon sehr angeschlagen, da verfluchte sie den Dämonen mit allem was ihr zur Verfügung stand. Sie warf Blitze der Schatten auf den Dämonen der immer mehr an Kraft verlor.Leerwandler Fesseln nach Kampf Der Dämon konzentrierte seine Aufmerksamkeit wieder auf Farga, Chonip’s Leuchten wurde stärker… er begann wieder zu glühen und schoß Feuerbälle eine Salve nach der Anderen. Ächzend sank der Leerwandler zu Boden und seine Astralenergie wurde schwächer, verblasste immer mehr bis nur noch zwei Fesseln von ihm übrig blieben.

Sie streichelte Chopin der zufrieden quietschte. Dann schleppte Farga sich entkräftet zu Blutauge, der sie erfreut über die gezeigte Leistung in Empfang nahm. Sie übergab die mit Energie gefüllte Schriftrolle dem Hexenmeister der daraufhin ihr einen dunklen Spruch nannte, womit sie nun auch solch einen Dämonen an ihrer Seite haben könnte. Sie brannte diese Beschwörungsformel tief in ihre Gedanken. Ihre Naivität sollte nicht noch einmal ein solch hohes Risiko bergen. Sie bedankte sich höflichst bei Blutauge und verlies, noch wie in Trance, Orgrimmar. Später am Nachmittag in der Wildnis versuchte sie erneut ihr Glück. Sie stärkte sich vorher und auch Chonip ward wachsam… dann sprach sie die dunklen Worte, die ihr der Meister mitteilte und konzentrierte ihren Geist auf die Dämonenwelt. Nach wenigen Minuten öffnete sich ein Portal und es trat wieder einer dieser Leerwandler hervor. Er klopfte sich auf die Brust mit seinen großen starken Armen und raunte: “Hathmon euch dienen”. Farga ward begeistert und lief langsam um Harthmon herrum. Groß, stark und kuschelig, ja das gefiel Farga. Der kleine Chonip hatte nun Konkurrenz, wenigstens hatte Chonip nun jemanden gefunden zum spielen und “vielleicht” hätte sie nun etwas mehr Ruhe für ihre Studien der schwarzen Kunst.

Farga und der starke kuschelige Hathmon

Den lüsternen Blick hatte Hathmon aber genauso gut drauf wie Chonip, vielleicht etwas was Dämonen auszeichnet oder nur die von besonders hübschen Hexen ? *schmunzelt*

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