Es ist soweit, Avantalis lässt seine Jugend hinter sich und bricht auf zu neuen Abenteuer. Er hat nun die 20. Stufe seiner Hexenkunst erreicht und lässt den Immersangwald und die Geisterlande hinter sich. Es wird Zeit zu neuen Ufern aufzubrechen, obwohl es mir dort sehr gut gefallen hat, vielleicht bin ich ja doch ein verkappter Untoter ? Zwischen Stufe 11-20 gibt es für mich jedenfalls nichts schöneres als in den Geisterlanden zu questen. Da hat sich Blizzard wirklich Mühe gegeben.

Hier sieht man die Todesschneise die sich von der Stadt Silbermond bis zur Todesfestung zieht.

Luzran im Anmarsch… jemand sollte ihn mal flicken, der Zerfall nagt ganz schön an den Untoten, wenn wir uns nicht beeilen zerfallen sie von selbst…
Was ward als Letztes zu tun ? Den Anführer der Geissel aus der Todesfestung entgültig, im wahrsten Sinne des Wortes einen Kopf kürzer zu machen. Nun weiß ich auch endlich woher die Todesschneise stammt, ich dachte schon sie führt bis in die Pestländer, aber nein, sie beginnt in der Todesfestung, wo der Angriff auf die hübsche Elfenstadt Silbermond begang.

Ein Blick auf die Todesfestung, beeindruckend groß, leider ist es Tag, Nachts sieht sie beeindruckender aus. Das kleine Männchen dort unten, ist übrigens ein Gegner in normaler größe, so wie man selbst, da hat man einen guten Bezugspunkt für das Größenverhältnis.
Mein letzter Auftrag: Dar’Kahn (Der General/Herrscher der Todesfeste) zu enthaupten und den Kopf dann nach Lor’themar Theron in Silbermond zu bringen. Ein Auftrag den ich allein leider nicht bewältigen kann und da ich meist zu Zeiten spiele wo wenig Leute unterwegs bin, wollte ich die Quest fast schon fallen lassen, fast wäre das Reich der Blutelfen verloren gewesen, wäre da nicht die Hilfe einer Freundin gewesen, der überaus sadistischen, hinterhältigen und vor allem “großen” Hexe Xylana (ich glaube für eine Hexe war das irgendwie ein Lob).

Nein sie steht nicht irgendwo im Hintergrund, vielleicht war ihre Mutter ein Gnom *lacht* oder eines ihrer alchimistischen Experimente ist fehlgeschlagen… aber auf die Größe kommt es ja bekanntlich nicht an.
Da ich ein liebhaber der Warcraftreihe bin, ist es immer wieder schön, mal Schauplätze von berühmten Schlachten selbst begehen zu können. Die Todesfeste an sich ist da wirklich mit viel Liebe gestaltet wurden, als ich sie das erste mal bei einer Entdeckungstour sah wusste ich, da muss ich rein. Ich glaube, würde Blizzard eine dritte spielbare Fraktion (die Geißel) einführen, ich wäre sofort auf deren Seite.
Abschliessend musste ich nachdem ich den Kopf überbrachte habe ich die frohe Botschaft über den Sieg der Geißel in den Geisterlanden und dem Immersangwald sogleich noch Sylvana in Unterstadt verkünden, um die Meinung über uns Blutelfen etwas zu heben, damit unserer Verbündeten die Orcs und die Verlassenen (Untoten) auch den Wert eines Bündnisses mit den Blutelfen nicht vergessen. Es ist nicht einfach als geschlagenes Volk um das Überleben zu kämpfen.

Mein Lehrmeister war so sehr von meinem Können beeindruckt das er mir in seiner Euphorie sogleich ein neues Ritual beigebracht hat, nun kann ich einen Sukkubus beschwören. Der nutzen der kleinen Verführerin ist mir noch nicht ganz geläufig, da sie für den LvL-Alltag nicht wirklich dienlich ist, aber sieht ganz nett aus. Vielleicht entdecke ich ja noch seine “versteckten” Qualitäten. Auch hier muss ich wieder feststellen, das die Hexerquest für das beschwören des Sukkubus wieder etwas happiger ausfallen, man muss einmal in das Sumpfland am Übergang zum Arathihochland einem unglücklich verliebten das Herz raus reissen (ja so mögen wir das) und einmal einem aufopfernden Flüchtlingshelfer im Silberwald. An sich sind die 2 Gegner nicht schwer, nur der Weg zu ihnen ist etwas Heikel. Zum Glück hatte ich mir die Hilfe einer liebenswerten Hexe gesichert (Xylana Stufe49), die auf dem Weg durch das gefährliche Hochland auf mich liebevoll acht gab (bin ja noch sehr zerbrechlich).
Anmerkung: Im übrigen bin ich nun aufstrebener Schneider und Verzauberer, zu bemerken wäre das ich mir nicht nur alles selbst schneidern kann, sondern das die Kleidung die man sich selbst herstellt bis jetzt immer besser ist als Questbelohnungen. Auch mein selbst gebauter Zauberstab macht mehr Schaden als jede Questbelohnung, auch wenn ich ihn nur ab und zu benutze, um dem Gegner den Rest zu geben und um Mana zu sparen. Mir machen die zwei Berufe derzeit richtig Freude.
Für die Hexenakademie, die Level 20 (nu schon 21) Statistik:

Da wird sich sicher einiges noch tun… da muss sich einiges noch tun…

Weste, Hose, Stiefel und Zauberstab selfmade… den Stab sieht man hier jetzt nicht, aber er sieht auch nicht sonderlich spektakulär aus.
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Xylana für die Opferung ihrer Zeit und die Geduld bei der Erfüllung der Aufgaben eines kleinen Hexenmeisters… in dieser Zeit hätte sie ja auch 50 werden können.