Filed Under (Hexer Avantalis) by Avantalis on 11-03-2008

Xylana die Hexenmeisterin mit MaskeMein heutiges kleines Abenteuer möchte ich einer ganz besonderen Person widmen, einer Dämonenbeschwörerin namens Xylana. Xylana übt sich genau wie ich in der Hexenkunst. Sie geht jedoch den Weg der Dämonen, während ich den der Gebrechen, Krankheiten und Pestilenz eingeschlagen habe. Sehr verlockend nicht wahr ? Xylana ist eine Hexe ganz besonderer Natur, sie ist eine von boshaft durchtriebene überaus liebenswerte Persönlichkeit. Sie amüsiert den jungen Avantalis mit Kurzweil, reicht ihre helfende Hand, greift ihm unter die Arme und wartet dann und wann mit kleinen und großen Nettigkeiten und Überraschungen auf.

So wie auch am gestrigen Abend, als sie sich den jungen Hexer Avantalis schnappte und mit ihm einen kleinen Ausflug unternahm… doch lest selbst…

Avantalis hatte heute den ganzen Tag damit verbracht, Schabbernack mit dem Bauern im Hügelland zu treiben. Er verfluchte Kühe, das die Milch sauer wurde, vergiftete den Hund vom Bauern, so das er sein Herrchen angriff, half dem Apotheker aus Tarrens Mühle einige Reagenzien zu sammeln, für noch mehr Gemeinheiten und erschreckte die Bauern mit seinen dämonischen Begleitern.

Avantalis Leerwandler und die gaylen Bauern vom Hügelland

Auf meinen Dämon der Verführung (Sukkubus) haben Sie nicht so begeistert reagiert… sollte einem zu denken geben ;)

Die Sonne machte unter dessen schon ihr Bett und tauchte ihr Schlafgemach in orange, dann gab sie dem Meer einen gute Nacht Kuss und ging zur Ruh. Damit nicht Chaos über die Welt herein brach knipste sie vorher noch ihr Nachtlicht an (Mond). Avantalis lag nach seinem Tagewerk auf einer Wiese vor Tarrens Mühle und genoss das Sternenkleid. Das alte Windrad drehte sich mit einem behaaglichen Knarksen in der sanften Brise während man in der Ferne die Lichter von Süderstade sah. Mit einem tiefen befriedigenden Seufzer schloß er die Augen und träumte vor sich hin.

Plötzlich schlug die kaputte Turmuhr 10 mal, er schreckte auf und öffnete seine Augen, über ihm 2 leuchtende Augen und eine unheimliche Fratze: “Einen wunderschönen guten Abend” vernahm er sogleich den sanften Klang einer ihm bekannten Stimmte. Er grinste und rappelte sich auf, “Auch Euch eine wunderschöne Nacht Mystress” entgegnete er mit einem erfreutem Lächeln. Er schaute sie von oben bis oben an und musterte ihr skurriles Outfit “Wohin des Wegs teuerste ? Haben wir schon wieder Schlotternacht ?” Sie funkelte mit den Augen und gab widmete sich mit einer süffisanten Bewegung ihren Fingernägeln “Zu Euch, es wird Zeit Eure Hexenmagie zu fördern und euch in sehr dunkle Orte zu führen, wo ihr Euch beweisen könnt, nicht nur dunkel… nein tiefschwarz.” Xylana wandte sich dann wieder ihm zu, macht Euch reisefertig, wir brechen in wenigen Augenblicken auf!” Da Avantalis den Reizen von Xylana nur schwer widerstehen konnte und die Aussicht auf dunkle Orte mit einer reizenden Hexe bei Nacht seine Fanatasie beflügelte, kontrollierte er nochmals den Inhalt seiner Taschen… Ritualkerzen, Seelensplitter, Blut von Jungfrauen, Herz eines Unschuldigen, das schwarze Buch, Gold… alles ward vorhanden. Er schaute sie erneut mit einem schelmischen Grinsen an: “Entführt mich wohin es Euch gelüstet” gab er zu verstehen.

Wenige Augenblicke später saßen die Beiden schon auf Fledermäusen und waren unterwegs nach Unterstadt, von dort aus reisten sie mit dem Zeppelin nach Ogrimmar und dann weiter zum Splitterholzposten. Sie mussten vorsichtig sein, hier begann das Gebiet der Nachtelfen. Xylana flüsterte: “Seid ruhig und wachsam Avantalis, wir müssen uns an einem Posten der Nachtelfen vorbei schleichen”. Als bald kamen sie auf eine kleine Lichtung, versteckt im Unterholz. Xylana malte ein Pentagram auf dem Boden, Avantalis kannte dies und reichte ihr sogleich die Ritualkerzen und das Jungfrauenblut. Sie stimmten einen Sprechgesang an und baten die Schatten um Beistand. Dieser Ruf blieb nicht lange unbeantwortet und schon bald zeigte sich ein Dämon, Avantalis rückte näher an Xylana, er war nicht unbedingt ängstlich, aber doch ehrfürchtig. Ein riesiger Krieger stand vor den beiden mit einer mannsgroßen Axt und einer schweren behörnten Rüstung. Avantalis flüsterte: “Ich hab nichts gemacht, ehrlich, sowas ist mir noch nie passiert”. Xylana kicherte in ihre Maske, dann verneigte sich der Dämon und nahm neben ihr Platz, danach kam der Kämpfer von Avantalis, ganz in…. blau… Avantalis betrachtete seinen Krieger (Leerwandler) dann blickte er wieder zu Xylanas Krieger (Teufelswache) wieder zu seinem und drehte sich zu Xylana um: “Irgendwie fühle ich mich in meiner Männlichkeit intim berührt”. Sie löschten dann die Ritualkerzen und zerstörten das Pentagram.

Merkwürdiger Weise hörte nun das Flüstern auf, ja man scherzte und lachte lauter und machte sich kaum Mühe zu schleichen. Beide gingen schnelleren Schrittes voraus und die beiden Dämonen stampften hinterher. Schon bald passierten sie den Nachtelfenposten und gelangten an den Zoramstrand. Das rauschen des Meeres wie es in silbernen Mondenschein die Wogen an land geleitete, ein sanfter salziger Wind umblies die Nase. Avantalis war fast geneigt in romantische Stimmung zu kommen, wären da nicht die schlangenartigen Wesen die den Strand bevölkerten. Noch bevor er die Aussicht zuende geniessen konnten, kam ein bestimmendes “Folgt mir!” von Xylana. Sie gelangten zu einer Ruine aus deren Tiefe ein dumpfes Rauschen emporstieg. Er schaute vorsichtig hinunter und schon bekam er einen Schubs… Bevor der junge Hexer schreien konnte machte es auch schon *Platsch… dann machte es noch 2 mal Platsch und einmal Plumps… Geistesgegenwärtig verzauberte er sich mit der Macht der Unterwasseratmung. Es war sehr sehr dunkel, geradezu tiefschwarz. Nur wenn man hinaufschaute konnte man noch das Sternenlicht erblicken.

Xylana murmelte / blubberte einige Worte und die Umgebung tauchte in ein sanftes Blau. Neugierig sah sich Avantalis um. Es geht noch tiefer, dann sah er nur noch wie sich ihr Gewand in den Tiefen verlor und schwamm geschwind hinterher. Nach wenigen Minuten erreichten sie das trockene Ufer einer Höhle. Es roch nach Fisch, Muscheln und salziger Meeresluft. Er schaute auf Xylana, ihr durchnässtes Gewand zeichnete die Konturen ihres filigranen Leibes ab. Er schmunzelte und murmelte: “Das ist Magie.” Xylana lies sich nichts anmerken, machte eine Geste mit der Hand und ihr Gewand ward augenblicklich trocken. Avantalis ward diese Art der Magie noch nicht bekannt, so quitschte er noch vor Nässe. Xylana hatte erbarmen und trocknete auch seine Gewänder stehenden Fußes. Sodann schritten sie voran, an der nächsten Biegung machten sie halt. Er sah die Gefahr, noch mehr Schlangenwesen, aber bedeutend stärker. Die Lust auf Leiden durchzog seine Hände. Xylana schien ebend dies Gefühl zu spüren und schon begann das Schlachtfest.

Teufelswache auser Rand und Band

Die Teufelswache schlug sich durch die Gegner wie ein Tornado durch trockenes Geäst. Wie Grashalme knickten die Gegner unter der mächtigen Wucht seiner Axt, während Avantalis alles verfluchte, verpestete und zermürbte was im Sichfeld war. Es war eine wahre Metzelorgie, wie durch ein Wunder war keines der Gewänder befleckt.

Der dunkle See in der tiefschwarzen Grotte

Nachdem sie schier endlose Tunnel in diesem Höhlengeflecht durchschritten hatten kamen sie an einen großen unterirdischen See. Wie eine schwarze Fläche aus Glas trügte das ruhige Wasser über die nahende Gefahr unter der Oberfläche. Vorsichtig schwammen Xylana und Avantalis hinüber zu einer kleinen Insel in der Mitte des schwarzen Nass. Kaum dort angekommen wurden sie auch schon von Kriegern der Schlangenwesen angegriffen. Avantalis nutzte seine mentalen Fähigkeiten um einige für einige Momente fernzuhalen, während Xylana sich ganz der dämonischen Zerstörung hingab und ihr übermächtiger Leibwächter sich vollends den nahenden Gegnerhorden widmeten. Der ganze See färbte sich in blutrot, das ganze Ufer ward von Leichnamen der Angreifer gesät.

Beide wollten eine kurze Ruhepause einlegen um wieder zu Atem zu kommen. Sie blickten auf den schwarzen See. “Wie wäre es mit einem Blutbad nach dem Blutbad ?” unterbrach Avantalis die Stille und deute auf das blutdurchströmte Wasser ? “Ihr wisst wie man den Abend zu etwas besonderem Macht.” entgegnete Xylana, während die Leibwächter am Ufer zurück gelassen wurden, streiften sie sich die Kleidung vom Leib und sprangen lustvoll in das kalte schwarzerote Nass. Dank ihrer Zauberkräfte bleiben auch längere Tauchgänge nicht aus, so erkundeten sie die Unterwasserwelt und badeten voller Leidenschaft im Blut ihrer Opfer. Es war ein makaberes Farbspiel unter Wasser, das Licht der kleinen blauen Irrlichter färbte alles in eine malerische Kulisse, Schönheit und Tod liegen oft so dicht beieinander.

Als die beiden wieder das Ufer erreichten und sich in ihre trockenen Gewänder hüllten kam sogleich die nächste Überraschung, ein Ungetüm von Schildkröte näherte sich von hinten. Die Leibwächter taten ihren Dienst und warfen sich sogleich in den Weg um das dämonische Duo vor körperlichen Schäden zu bewahren. “Zu einfach” sprach Xylana und die Schildkröte warf sich röchelnd zu Boden. Noch bevor dem Tier seine Ruhe gewährt werden konnte, fesselte Avantalis die Arme Seele in einem Splitter. “Du wirst mir noch dienlich sein…” sprach er und verstaute ihn sodann in seine Seelentasche.

Wenige 100 Leichen später…

Tor nach Aku’mai - der Hydra in der schwarzen Grotte

Die Tore nach Aku’mai öffneten sich. Dem Verursacher allen bösen, dem Beherrscher der Grotte den unbezwingaren Aku’mai… Anhand der großen Tore ahnte Avantalis schon das nun der Höhepunkt des idyllischen Schlachtfestes aus stand, denn große Leute brauchen große Türen. Hinter der nächsten Ecke wartete auch schon ungeduldig der Herr des Hauses…

Akumai - Boss der tiefschwarzen Grotte

Während Avantalis der Atem stockte, vor Vorfreude über diese starke Seele und die noch größere Freude bei gleich drei Köpfe abschlagen zu können, gab Xylana ihrem Krieger noch Instruktionen über das wie. Dann begann das Finale, man stürzte sich voller Genuss in den Kampf mit Aku’mai. Doch auch dieser hatte dem übermächtigen Kriegern aus der Hölle nichts entgegenzusetzen. Schon bald trennte sich der Kopf vom Stumpf und dem räuberischem Hausfriedensbruch konnte noch Mord hinzugefügt werden.

Hier sehen wir das blutige Raidquartett, zu bemerken wäre, das Avantalis als Belohnung für seinen Mut und zu wiederherstellung seiner Männlichkeit für kurze Zeit auch einmal die Kontrolle der Höllenwache übernehmen durfte.

Die fantastischen Vier - Das Raidquartett

Weitere Abenteuer folgen… mit Sicherheit. Auf bald, ich hoffe, sie fanden mein kleines Abenteuer auch so unterhaltsam wie ich.

Xylana mit VoodomaskeVielen Dank der ganzen Zuwendungen, ich mag dem Ganzen ja fast Einhalt gebieten, soviel Zuwendung bin ich leider kaum gewöhnt. Ich hoffe mich auch mal wieder Erkenntlich zeigen zu können… doch dazu muss ich erst noch hinterhältiger und böser werden…

Auf Bald Teuerste

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