Jackwood, mein Jäger, hängt nun schon seit längerer Zeit auf Stufe 63 fest. Da der Jäger bisher meine Lieblingsklasse ist in World of Warcraft ist, packte mich mal wieder die Lust und ich machte mich auf mit ihm ein paar Abenteuer zu bestehen. Vielfältige Möglichkeiten gibt es in der Stufe, Dungeons, Angeln (ohja wie interessant), Bergbau oder Ingenieur vorantreiben, etwas PvP oder einfach mal ein paar Quests erfüllen. Es sollten aus den “paar Quests” recht schnell mehr werden. Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Tage für das Tagebuch.
Als erstes wollte ich erstmal meine Aufrüstung aufstocken, vor allem ein neuer Bogen / Armbrust musste her. Es gibt zwar auch nette Schießeisen, aber damit kann ich mich leider irgendwie garnicht anfreunden. Ich schaute mich um und sah das eine nette Armbrust im Echsenkessel zu haben war. Ein wirklich schönes Stück, auch gute Werte für Jäger, ja da war es nun mein Objekt der Begierde das es nun galt aus den Tiefen des Echsenkessels ans Tageslicht zu befördern. Gruppensuche an und es dauerte auch nicht lang, da kam die erste Anfrage, ob ich schnell Unterstützung im Echsenkessel Tiefensumpf geben könnte, man stünde schon vor dem Endboss.
Da ich noch nie, zu dem Zeitpunkt, im Echsenkessel war, freute ich mich und reichte meine helfende Hand. Unten angekommen, stand auch schon der Herrscher vom Tiefensumpf vor einem, wirklich beeindruckend. Doch es dauerte auch nicht lang und schon lag er. Insgesamt war es eine nette Gruppe, sogar Teamspeak war vorhanden und man konnte den einen oder anderen Scherz noch los werden und mal hallo sagen. So machten wir auch nach dem Boss gleich noch eine Runde und besuchten den Tiefensumpf ein zweites mal, Instanzreset sei dank. Hier mal ein paar Eindrücke:

Man muss immer wieder anerkennen, das sich Blizzard bei den Dungeons immer sehr viel Mühe gibt, so auch beim Tiefensumpf.

Jedoch sollte man bei soviel Schönheit, auch nicht die Gefahren dort vergessen, aber denen ist man sich ja vorher bewusst, schliesslich begehen wir ja Hausfriedensbruch und Raubmord dazu… eijeijei.
Leider ward mir das Glück nicht hold, einzig die Quest dort konnte ich erledigen. In den Sklavenunterkünften ward ich dann auch einige mal, jedoch wollte man mir nicht die neue Armbrust zugestehen, so ich die Instanz nach ein paar weiteren Besuchen abhakte und mich anderweitig umschaute. Doch zuerst, ein paar Quests, bisher hatte ich kaum welche gemacht in den Zangarmarschen, so blieben ein haufen grüner Quests für mich zu erledigen. Vor allem den Aufträgen von der Expedition des Cenarius widmete ich mich, bringt ja gut Ruf und nach dem was ich gesehen habe, was sie alles anbieten, vor allem wenn man Ehrfürchtig ist, dachte ich, den Jungs muss geholfen werden.
Ein lustiger Zufall wollte es, ich auf eine Eule aufmerksam wurde die einen Namen trug, ich analysierte dieses Tier gleich einmal mit Tierkunde, folgendes kam zum Vorschein:

Fand ich schon etwas befremdlich, fast schon beleidigend für einen Druiden, Tierkunde… Aber interessant das es geht, hatte ich mich schonmal vor einigen Tagen gefragt ob dies vielleicht möglich ist. Schade sie nicht zähmbar war, hätte ich ihr mal einen vernünftigen Namen verpasst, anstatt “Killingangel”, aber so trägt jeder die Haut, die ihm passt.
Da grüne Quests auf Dauer nicht sehr befriedigend sind und die Questbelohnungen an sich schon bei WoW nicht so der Hit sind, beschloß ich mich mal in ein gefährlicheres Gebiet zu wagen, der Schergrat lockte mich. Auch wandte ich mich vorher mal an das große Orakel, das mir einen Wink gab, zwecks eines neuen Bogens doch mal bei Moosborke anzufragen.
Auf nach Toshley Station, eigentlich wollte ich dort nur durchreisen, ich sah aber eine Quest die ich noch nicht erledigte, Testpilot. Da Gnome durch ihre Größe ungern selbst ihre Gerätschaften testen, so heuerte man mich an als Testpilot, was mich gänzlich vom Kurs abkommen lies und ich irgendwo im Schergrad aufschlug, wo ich noch nie gewesen bin. Sogleich lachten mich auch Stufe 67-69 Gegner an und wetzten die Messer, Krallen, Zähne und was sonst noch gut zum abschälen von Fleisch geeignet ist.
Nachdem ich mich gleich mit einem Wyrm und einer Riesenspinne anlegen musste und Mühe hatte sie von meinen Lebenswichtigen Organen fern zu halten und doch noch als (nicht nur moralischer) Sieger aus dem Kampf ging, packte mich die Abenteuerlust. Nichts ist interessanter als in Gebiete vorzudringen wo ich noch nicht war, dies schien einer der alten Götter zu bemerken und half mit einem kleinen Wink nach. Ich beugte mich zu weit an eine Klippenkante, wollte gern schauen was es unten zu sehen gab und zwusch…. mit Sack, Pack und Eule segelte ich hinab. Ich glaub ich bin fast 20 Sekunden gefallen bevor ich mich vor dem Geistheiler befand… und der… der befand sich an einer Stelle, wo man normaler Weise nur mit einem Flugtier Zugang hat. Ich befand mich auf der kleinen Kristallinsel im Norden und schaute direkt in die Augen eines Ebers der sich mir mit Stufe 70 ausweiste.
Es war ein kleines Tauziehen und ich oder Avantalis waren kurz davor das Zeitliche zu segnen und den Untoten beizutreten, doch mit etwas Geschick brachten wir diese prächtige Jagdbeute zum liegen. Leider hatte er nichts Besonderes bei sich, außer ein paar Silbermünzen, was wohl Eber mit Münzen wollen ? Gerade beim Kräftesammeln durchzog ein gewaltiger Windstoß die Lüfte, ein Blick nach oben offenbarte den Verursacher…

Hui, gefährliches Eiland hier, auf jedenfall Ziel erreicht, mal etwas gefährlicheres Wagen und die Abenteuerlust stillen. Was wohl diese Drachen bei sich führen ? Dies werde ich wohl erst mit Stufe 70 klären können, wenn ich mein Flugtier mein Eigen nennen kann. Bis dahin… auf den Tiger gesattelt und wir schauen mal weiter, aber mit vorsicht, die Abenteuerlust könnte mit Stufe 64 ein schnelles Ende hier finden.

Wenig später, zog aus der Ferne eine Art Stadt meine Aufmerksamkeit auf sich, leider war diese mehr Schein als Sein, zumindest für mich. Alles voller Gegner und diese alle 70+, da war es schnell vorbei mit meinem Abenteuer, aber ich reitete soweit rein wie es mir möglich war, um noch soviel von der Gegend zu sehen wie ich konnte. Die Bewohner dieser Gegend schienen ihre astralen Künste lieber für sich behalten zu wollen und behüteten ihre Geheimnisse mit Waffenhand. Auf jedenfall konnte ich mir schonmal ein gutes Bild vom Landeplatz von Bash’ir machen.

Auf jedenfall ist Bash’ir eine beeindruckende Gegend, diese sich zu erkunden lohnt, dafür muss ich aber leider noch 2-3 Stufen warten. Wie ich dorthin ohne Fluggetier komme, weiß ich ja nun ;)

Wenig später als ich dann die richtige Abzweigung zu einem kleinen Dorf im Ruuanwald, wo ich auch Urtum Moosborke traf, der mich sogleich mit 2 Aufträgen behelligte und mir meinen neuen Bogen versprach, den von mir begierig in Augenschein genommenen “Sengholzbogen”.
Sicher gibt es bessere Bögen und Armbrüste, aber ohne Gilde und als Solospieler ist es schwierig an etwas Besseres ranzukommen außer durch zufällige Gruppen und Quests. Und mich irgend einer Gilde ranzuwerfen für Items, ist nicht mein Stil, die Leute sollten schon passen, vielleicht ergibt es sich mal das ich meiner Einstellung entsprechend etwas finde. Zumal ich durch Beruf und Familie nicht regelmäßig online sein kann. Aber zurück zu Jackwoods Streifzügen.
Moosborke wollte das ich mich um die Neubegrünung seiner alten Heimat kümmerte, leider standen dem einige Feuerwichtel und Feuerelementare etwas skeptisch gegenüber und hatten eigene Pläne für die Landnutzung. Auf nach Skal, zum Gebiet der Feuerelementare, 3 Samen galt es zu sähen, im Norden, im Süden und in der Mitte. Also eine Menge Arbeit für einen Jäger.

Ich muß dazusagen, das die Wiederbegrünung des Gegend sich mit Stufe 65 recht anspruchsvoll gestaltet. Alles dort ist so um die 67-69 herum und wenn es mal mehr als 2 Gegner werden, was oftmals passiert, kann es schon recht haarig werden. Aber gerade Herausforderungen machen das Spiel ja gerade so interessant. Schade ich keine Bilder habe, von der eigentlichen Besamung (klingt vulgär, ist es aber nicht), sah wirklich hübsch aus als eine kleine Oase an der Stelle erwuchs. Leider nicht von Dauer, zum Leid von Moosborke. Nach etwa einer halben Stunde hatte ich Moosborkes wünsche dann befriedigt und konnte den begehrten Sengholzbogen in empfang nehmen. Endlich konnte die alte Expeditionsarmbrust ihren Ruhestand antreten.
Nach soviel Abenteuer wollte man sich nun einmal etwas ruhigeren Sachen widmen, ich wollte meine Ingeneurskenntnisse erweitern. Was oft ganz amüsante Triebe trug, wie man sieht.

War lustig mit den kleinen Rackern zusammen durch Ironforge zu streunern, es rappelte und scheppert, kreischte und flatterte. Mein eigene persönliche Instanzgruppe. Ich habe mich nun für den Weg des Gobliningenieurs entschieden, leider noch nicht die Quest für die Mitgliedskarte gemacht, weil genau das alles gefragt wurde, was ich vorher alles verkauft und aus Spaß benutzt hatte. Die wollen tatsächlich 20 große Eisenbomben, 20 Stangen Dynamit und 5 explodierende Schafe, da fehlt mir gerade die Lust zu alle Ressourcen wieder zusammen zu schaffen und erneut alles zu bauen. Zumal allein das wieder eine Stange Geld kostet, von Fertigkeit 120-205 hab ich ca. 150 Gold im Auktionshaus gelassen. Wäre billiger gewesen wenn ich die Materialien selber gesucht hätte, vor allem das Metall, aber die Ungeduld siegte über den Geiz. Naja, krieg ich auch sicher schnell wieder rein, hab ja auch sonst kaum Ausgaben.
So das war es auch schon, vielen Dank für das Lesen und bis zum nächsten mal… Auf Bald, Jackwood