Level 100 – the Grind goes on

März 6th, 2009 | Sword of the New World | 2 Comments »

 Jackwood, Anatos und Veninclou als Veteranen im Skeleton-Dungeon

Endlich Veteran-Status -> Nächstes Ziel: Experts

Tja, 4 Wochen und ich mag Sword of the New World immer noch sehr. Meine kleine Familie hat sich in der Zwischenzeit gemausert und Level 100 überschritten, in der Zwischenzeit sind sie sogar zu Veteranen aufgestiegen. Nun beginnt das wahre Grindfest, bis LvL 100 ging es recht zügig, nun ziehen sich die LvL wie Kaugummi. Doch fangen wir von vorn an…

Bis Stufe 50 geht es recht schnell in SotnW, wenn man viel Zeit hat und die entsprechenden UPCs (Cathrine, Viki oder Angie) geht das sogar an einem Tag. Da es jedoch mein erstes Team war und auch meine Hauptcharakter, dauerte es schon eine Woche. Noch dazu, wenn man das Spiel garnicht so gut kennt und viele Fehler anfangs macht. Mein größter Fehler war zu beginn, das ich mir Waffen vom Shop gekauft habe und diesen Crap dann auch noch verbessert und verzaubert habe. Eine völlig absolute Verschwendung von Geld und Enchantmentchips. Mit ca. Stufe 60 traf ich auf einen Deutschen, eine höchst amüsante Begegnung, er wollte Vis (die Hauptwährung im Spiel), sowie gelevelt werden und er hatte es unbedingt auf Flügel abgesehen, scheinbar hatte er irgendwelche Leute gesehen die Flügel anhatten, meine habe ich mir erst mit Stufe 100 geleistet. Ich wurde stundenlang von ihm zugetextet. Das Sprachniveau kam auch nicht über Digga, alda usw. hinaus. Manche haben wirklich 0 Benehmen oder Stolz, blamabel, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich nicht als Deutscher zu erkennen gegeben.

Was kommt nach der Stufe 100 ? Langeweile hoch 10, eigentlich ist das Spiel ab Stufe 90 eigentlich ein Grindfest, man hat das Gefühl den Entwicklern ist nichts mehr eingefallen. Das Erreichen der Stufe 100 wird künstlich in die Länge gezogen, Waffen für Stufe 90 oder 100 gibt es nur noch auf großen Raids oder extremen Sammelquests. Wenn man als frischer Hunderter einfach so ins Geschehen stolpert merkt man gleich, man reisst kaum noch was, die Ausrüstung ist extrem überholungsbedürftig und der Endgamecontent ist auch noch weit weg. Denn mit erreichen der Stufe 100 ist noch lange nicht Schluß, das Grindfest geht weiter. Man kann seine Chars über den Cashshop upgraden auf Veteran und dann nochmal richtig viel LvLn. Wenn man Veteran ist, sieht der Fortschrittsbalken ungefähr so aus: 0.00000 % zum nächsten LvL-Up. Wenn man AFK-levelt braucht man ungefähr einen Tag für 1-2 %. Nach 10 % bekommt man dann ein LvL-Up. Man braucht davon 10 Stück um seine Chars zu Expert upzugraden, als Expert beginnt das Spiel dann von vorn, bis man Master erreicht und von dort dann weiter zu Grandmaster. Da hätten sich die Entwickler von Granado Espada echt etwas besseres einfallen lassen können, da zeigt Blizzard eindeutig mehr Flagge, denn gerade der Endgamecontent weiß dort länger zu begeistern.

Ich persönlich hatte Glück, denn ich wurde von meiner Gilde mit sehr gutem Equipment bestückt (mein Dank an Unforgiven), ohne das Equipment hätte ich schon längst das Handtuch geworfen. Auch die Lust neue Chars hochzuziehen vergeht so, da man weiss was einen später im Spiel erwartet. Einer meiner Gildenkollegen meinte mal, von Veteran zu Expert dauert wenn man Flink ist, ungefähr einen Monat. Hier heisst flink wohl soviel wie: wenn man arbeitslos ist oder sonst extrem viel Zeit hat. Durch meinen Beruf fällt das leider weitgehenst flach. Also Stück für Stück nach vorne Tasten. Man ist auch vom Spiel und den Spielern stark gezwungen sich auf Expert und weiter zu quälen. Denn die meisten PvP-Aktionen und Bossraids sind für Expert(en) vorgesehen. Als Veteran hat man das Gefühl einfach nur eine Sightseeing-Tour zu machen. Man ist nicht wirklich eine Hilfe, aber man kann ja mal so tun als ob.

Schade eigentlich, da muss K2-Networks wohl noch einiges lernen, vielleicht mal eine dicke Scheibe von Blizzard abschneiden. Denn das Spiel an sich ist mit viel Liebe gestaltet, nur das extreme Grinden zum Ende hin wirkt als ob den Entwicklern nichts mehr einfiel oder sie keine Lust mehr hatten. Also ziehen sie alles schön in die Länge. Der bittere Beigeschmack dabei ist, das man für die Upgrade Scrolls bezahlt hat und auch sonst den einen oder anderen Euro in die Charentwicklung gesteckt hat. Nun steht man davor, durchhalten und Zähne zusammen beissen oder das Spiel wechseln… Ich weiss es noch nicht, vielleicht fehlt auch einfach ein Level-Partner mit dem die Zeit etwas kurzweiliger ist. Aber mein Tip, wenn es kein Spaß mehr macht, Spiel wechseln oder etwas Anderes machen.  Es gibt genug Alternativen, wenn ich mich in WoW mal auf die 80 quälen würde, würde ich dort vielleicht wieder was machen, denn der Endgamecontent ist deutlich interessanter gestaltet, aber dafür müsste ich dort erstmal eine ordentliche Gilde finden mit netten Leuten, halt so eine wie in SotnW. Die Leute in Unforgiven sind nehmlich äusserst nett und kurzweilig, auch wenn man meist Englisch in Ventrillo spricht, das Spiel ist halt international. Ich hoffe ja immer noch, das ich meinen Freund Doribell (alias Lowbob) wieder nach SotnW locken kann.

Hier noch ein paar Impressionen auf dem Weg zum Veteranen.

Zu Besuch im Prison Immernoch im Prison Der Skelettdungeon Such das Griffonei Der Factionraid Meine 2 Cathrines und mein Barde Das Lvln ging entspannend schnell mit den Cathrines

Übrigens hat die Zugehörigkeit zu einer Gilde nicht nur Vorteile, in SotnW hat eine Gilde auch Feinde und die Gilde zu der ich gehöre besonders viele. Da sie einst mal die mächtigste Gilde auf dem Server war. Leider gab es mir bisher verschlossene Unstimmigkeiten zwischen den Mitgliedern so das diese sich splittete. Die andere neue Gilde die aus dieser entstand heißt Nocturnal. Schade eigentlich, da wie mir Doribell berichtete viele nette und befreundete Spieler von ihm zu dieser wechselte. Vor der Teilung war Unforgiven die Macht auf dem Server, die alle Möglichen Gebiete und Raidbosse kontrollierte. Wer sich früher einmal Unforgiven zum Feind machte, hatte wirklich schlechte Karten. Einmal auf der KoC (Kill on Sight – Töten bei Augenkontakt), konnten die vielen weit fortgeschrittenen Mitgliedern einem das Leben echt schwer machen.

Leider ist Unforgiven derzeit sehr geschwächt und die anderen Gilden und Allierten stürzen sich wie Wölfe auf die noch übrigen Mitglieder. Allein der allwöchentliche Colonywar, der jeden Samstag, stattfindet, zeigt das Bild was viele von Unforgiven haben. Selbst die neue Gilde “Nocturnal” stürzt sich nun auf die alten Freunde. Was das AFK-Lvln erheblich erschwert. Früher konnte man den Char in einem Dungeon abstellen und die kleinen Kerle mal über Nacht ein paar Prozente machen lassen, auch wenn es kein Loot gab (was eh meist Schrott ist). Heute steht man dort meist keine Stunde, es wird regelrecht nach Mitgliedern von feindlichen Gilden abgegrasst um sie so unten zu halten und das Sammeln an Erfahrung stark zu verzögern.

Ich hatte übrigens mal ein nettes Wallpaper gemacht, im Zeichen von Sword of the New World und Unforgiven. Vielleicht gefällt es ja dem einen oder Anderen. Es steht im Zeichen von Gold, Piraten, Dungeons und Monstern. Macht sich auf jedenfall ganz nett nach getaner Arbeit auf meinem Gamelaptop oder Hauptrechner. Tja, Lust zu spielen hätte ich schon, wenn da nicht das eintönige Grinden im Skeletonnest (Dungeon) wäre. Vom Sammeln an Erfahrung her, ist das Veteranlvl, das härteste was ich bisher in MMORPGs gesehen habe. Ich schau auf jedenfall noch ab und an rein, vielleicht gibt es ja doch noch mehr zu entdecken…. aber lvln ist so öde! Da freut man sich das man 13 % von Veteran erreicht hat, aber wenn man bedenkt das noch 87 % vor einem liegen. Mal schauen.

2 Responses

  1. Turi sagt:

    Hallo
    netter Kommentar und tolle Screenshots.
    Vom Prinzip bin ich deiner Meinung, bis auf die Positionierung von Unforgiven, was man dir allerdings nicht übernehmen kann, denn du bist ja dort Mitglied :P.
    Ich spiele seit 2007 diese game. Wie man mit Feinden umgeht, das hat Unforgiven uns gelehrt.

    Zu K2 muss man wohl nix mehr sagen, ich bin tief entäuscht vom Support.

    Grüße

  2. Avantalis sagt:

    Na o ich noch Mitglied bin weiss ich nicht, ich war schon längere Zeit nicht mehr online. Aber innerhalb von Unforgiven konnte ich in meiner kurzen Mitgliedszeit bisher nichts negatives sagen.

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