Der Elan hat mich verlassen, gelangweilt und unmotiviert zog ich durch Azeroth, es ist mal wieder soweit, Abo gekündigt. Das ganze hatten wir ja schon einmal, aber irgendwie hat mich die Lust auf WoW total verlassen, ich wollte mal was neues erleben und nicht immer das stupide Questen und LvLn um 70 zu sein und dann weiter zu questen und zu leveln um irgendwann mal alle Dungeons gesehen zu haben. Zudem noch die Aussicht das ab Herbst noch lange nicht Schluß ist, noch mal lvln, noch mehr questen, wieder neue Ausrüstung…
Irgendwie passt es eigentlich nicht zu World of Warcraft, aber irgendwie eigentlich doch. Hier geht es diesmal nicht um WoW sondern um ein Spiel aus der Vergangenheit das ich mit besonderen Gefühlen verbinde. Die Rede ist von Dark Age of Camelot (auch DAoC genannt). Gerade ebend beschlich mich mal die Neugier was aus Daoc geworden ist und ich schaute mir einige Screenshots und Videos auf Youtube an. Eine merkwürdige Sehnsucht überkam mich. Nicht unbedingt nach dem Spiel, oder sagen wir, nicht nur nach DAoC, sondern nach den Leuten, dem Zusammenhalt, den guten und den schlechten Tagen.
Es war fast eine GZSZ-Zeit. Das richtige Abenteuer spielte sich zwischen den Spielern ab, wer kann mit wem, wer mit wem nicht und warum nicht. Die ganze Community war damals, so wie ich sie erlebt habe, eine riesige Familie. Da gab es noch keine Auktionshäuser, keine Ports für Gold, ach überhaupt hat man kaum auf Gold geachtet. Man ist mit den großen mal in die Dungeons der Kleinen und hat sie unterstützt, meist mit Buffs oder Klamotten die man gefunden hat, oder hat sein Inventar / Bankfach geleert und einem fremden Stufe 15 Char, LVL 20 Items, in die Hand gedrückt.